Howard Carpendales Abschiedstour mit Robe Esprite

Satis&Fy realisiert die technische Umsetzung der „Let’s Do It Again, Again!“-Tour mit einem kinetischen Ring und 50 Robe Esprite.

Howard Carpendale verabschiedet sich mit der Hallentournee „Let’s Do It Again, Again!“ von den großen Bühnen. Für die technische Umsetzung der Produktion in Deutschland, Österreich und der Schweiz war der Generaldienstleister Satis&Fy (S+F) verantwortlich. Zum Lichtsetup gehörten 50 Esprite von Robe Lighting sowie ein speziell für die Produktion gefertigter, beweglicher Ring über der Bühne.

Technische Umsetzung durch Satis&Fy

Als technischer Projektleiter für Live Entertainment am S+F-Standort Werne koordinierte Andreas Fiekers die Produktion. Das Management hatte bei der Auswahl der Technik keine konkreten Lampentypen vorgegeben. Dadurch konnte S+F bei einem großen Teil der Ausstattung auf den eigenen Mietbestand in Werne zurückgreifen.

Zum finalen technischen Setup gehörten neben der Lichttechnik von Robe Beschallungssysteme von L-Acoustics und LED-Panels von Roe Visual.

Kinetischer Ring als Teil des Bühnendesigns

Ein zentrales Element der Bühnengestaltung war ein frei beweglicher Ring, der über der Bühne schwebte. Die Konstruktion wurde speziell für die Produktion bei S+F entworfen, konstruiert und gefertigt.

Die kreative Verantwortung für Licht- und Setdesign lag bei Lutz John. Seine Renderings wurden von der Fachplanung bei S+F in eine für den Tourbetrieb geeignete Konstruktion für die verschiedenen Gewerke übersetzt.

50 Robe Esprite im Floorset und in den Trusses

Für das Lichtdesign kamen insgesamt 50 Robe Esprite zum Einsatz. Die LED-Movinglights waren im Floorset unterhalb der LED-Wand sowie in Backtruss und Fronttruss positioniert.

Lutz John begründet die Wahl des Scheinwerfers unter anderem mit dem Verhältnis von Gewicht und Lichtleistung. Ein Esprite wiegt rund 28 Kilogramm. „Mir ist wichtig, dass nicht unnötig viel Last in ein Set eingebracht werden muss.“

Das Frontlicht wurde zusätzlich mit drei Robe Forte realisiert. Die Scheinwerfer wurden über FollowMe angesteuert.

Lichtdesign mit klaren und variablen Strukturen

Das Lichtdesign war auf unterschiedliche Bühnenbilder und Stimmungen innerhalb der Show ausgelegt. Die Kombination aus LED-Wand, Floorset, Trusspositionen und dem kinetischen Ring ermöglichte dabei unterschiedliche Lichtachsen und Perspektiven.

Nach 22 Shows ist die Tournee abgeschlossen. Eine weitere umfangreiche Arena-Tour ist nach Angaben von S+F derzeit nicht vorgesehen. Andreas Fiekers sieht für zukünftige Auftritte jedoch andere Formate als mögliche Option: „Die Belastung einer so langen Tour möchte er sich wohl nicht mehr zumuten. Da die Leidenschaft für die Bühne jedoch ungebrochen ist, wären punktuelle Auftritte an festen Spielstätten eine denkbare und logistisch komfortable Alternative.“

Crew aus Licht, Video, Audio und Kinetik

Für die kreative Konzeption waren Kai Maser (Idee, Regie und Choreografie), Lutz John (Licht- und Bühnengestaltung) und Haegar Deutsch (Videogestaltung) verantwortlich.

Zum technischen Team von S+F gehörten neben Projektleiter Andreas Fiekers Mika Brenne (Gewerkeleitung Licht), Sascha Laue (Systemtechnik/Netzwerk), Oliver Krapik (Operator Kinetik), Hermann Bodin (FOH Audio), Jogi Esser (Monitor), Martin Kühlechner (Gewerkeleitung Audio), Jonas Krumsiek (Audio System), Gerd Friedmann (Bildmischung), Nina Bittner (Head of LED), Ossi Ostendorf (Stagemanager) sowie Paulus Burgers und Stefan Utecht (Stageset).

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(Quelle: Pressemitteilung)

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