Über 300 GLP Scheinwerfer kamen bei „Weihnachten neu erleben“ in der dm-Arena in Karlsruhe zum Einsatz.
Wenn sich in der dm-Arena Karlsruhe an wenigen Tagen zehntausende Besucher versammeln, ein 400-köpfiger Chor gemeinsam mit Band, Bläsern, Streichern und Darstellern eine aufwendig inszenierte Weihnachtsgeschichte auf die Bühne bringt und im Hintergrund rund 2.000 Ehrenamtliche zusammenarbeiten, entsteht „Weihnachten neu erleben“, eine Produktion im Arena-Format.
Die Charity-Show gilt als größte Benefiz-Weihnachtsproduktion Deutschlands und findet im zweijährigen Turnus statt. An vier Veranstaltungstagen werden zehn Shows mit jeweils rund 7.500 Besuchern gespielt; parallel wird die Produktion im TV übertragen und steht online zur Verfügung. Der Erlös fließt in soziale Einrichtungen, darunter die Arche Karlsruhe. Bei der vergangenen Ausgabe wurden rund 540.000 Euro an Spenden erzielt.
GLP begleitet das Projekt seit mehreren Jahren als Sponsor und technischer Partner. Auch bei der letzten Produktion kam ein Lichtsystem mit mehreren hundert GLP Scheinwerfern zum Einsatz, das gemeinsam mit dem technischen Dienstleister Crystal Sound realisiert wurde. Seitens Crystal Sound lag die Projektleitung dabei in den Händen von Peter Staudt.
Ehrenamtliche Organisation mit professionellen Strukturen
Die Gesamtverantwortung für das Gewerk Licht lag bei Tobias Knappenberger. Er leitete die Umsetzung von der gestalterischen Konzeption über die technische Planung bis zur Durchführung im laufenden Showbetrieb und koordinierte ein fünfköpfiges Operator-Team. Hauptberuflich arbeitet er als Elektrotechniker in der technischen Gebäudeplanung; in der Veranstaltungstechnik ist er ehrenamtlich in kirchlichen Projekten aktiv sowie freiberuflich als Lichtoperator und Lichtdesigner tätig. Zusätzlich stand Roni Huber dem Team als Licht-Consultant beratend zur Seite.
Komplexes Bühnenbild als Grundlage des Lichtdesigns
Das Bühnenbild bestand aus einer großen Hauptspielfläche mit zweiter Ebene, flankiert von einem rund 400 Personen starken Chor sowie Band mit Bläsern und Streichern. Dahinter erhob sich eine komplexe Gerüststruktur mit mehreren Szenenebenen, darunter ein „Schrottberg“ mit Kran, ein Büro über der Bühne, ein fünfstöckiger Werkstattturm sowie ein Ausstellungsbereich. Ein rund 50 Meter breiter und zwölf Meter hoher Backdrop schloss das Bühnenbild ab. Diese vertikale Architektur bot zahlreiche Positionen, um Licht über verschiedene Ebenen hinweg einzusetzen und die räumliche Tiefe der Bühne sichtbar zu machen.
GLP Setup im gesamten Bühnenraum
Ein zentrales Element des Lichtsystems bildeten 26 impression X5 IP Maxx, die als Frontlicht den rund 400 Personen starken Chor ausleuchteten und gleichzeitig als Gassenlicht die Hauptbühnenfläche strukturierten. Ergänzend sorgten 66 impression X5 als Toplicht im Dach für eine gleichmäßige Ausleuchtung der gesamten Spielfläche inklusive Steg und bildeten die lichttechnische Grundlage für die szenische Arbeit.
„Der X5 IP Maxx hat uns sowohl als Frontlicht für den großen Chor als auch in der Gasse überzeugt. Der Output ist enorm und ermöglicht sowohl flächige Wash-Looks über die gesamte Bühne als auch sehr prägnante Beam-Bilder“, sagt Tobias Knappenberger.
Für dynamische Akzente wurden 32 JDC Burst 1 in einem Floorsetup auf zwei Bühnenebenen sowie im Bereich des „Schrottbergs“ positioniert, wo sie musikalische Impulse und dramaturgische Spannungen visuell verstärkten. Vertikal in die Bühnentürme integriert waren 30 JDC Line 1000, die die Höhe und Dimension der Gerüstkonstruktionen betonten und insbesondere bei großen Songs als Struktur- und Effektlicht eingesetzt wurden.
110 WildBar 16
Eine prägende visuelle Ebene entstand durch den Einsatz von 110 WildBar 16, die als durchgängige Bühnenkantenbeleuchtung über die gesamte Breite der Hauptbühne geführt wurden. Gleichzeitig ermöglichten sie die flächige Ausleuchtung des rund 50 Meter breiten und zwölf Meter hohen Backdrops von oben und unten sowie großformatige Gegenlicht- und Showlichtszenen.
Zur Publikumsintegration und für klassische Blinder-Effekte kamen zusätzlich Matrix Eye Systeme zum Einsatz: 24 Matrix Eye 2 waren im Bühnenbild verteilt sowie als Hinterlicht über der Publikumstribüne integriert, während 56 Matrix Eye 4 im Dach über Bühne und Publikum positioniert wurden und dort kraftvolle Publikumsblinder-Effekte erzeugten.
Über den gesamten Produktionszeitraum lief das System stabil ohne nennenswerte Ausfälle.
„Weihnachten neu erleben“ wird federführend vom ICF Karlsruhe organisiert und von zahlreichen evangelischen und katholischen Gemeinden mitgetragen. Mit zehntausenden Besuchern, tausenden Mitwirkenden und einer technisch anspruchsvollen Umsetzung zählt die Produktion zu den größten ehrenamtlich realisierten Live-Events Deutschlands.
Statement von GLP
„GLP unterstützt soziale Einrichtungen wie die Arche Karlsruhe schon seit vielen Jahren und initiiert immer wieder Spendenaktionen. Soziales Engagement im lokalen Umfeld ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir freuen uns, mit unseren Produkten einen Beitrag zu diesem guten Zweck leisten zu können. Unser Dank gilt dem ICF Karlsruhe als Initiator sowie den vielen Ehrenamtlichen, die diese Produktion und ihren sozialen Zweck erst möglich machen“, sagt Udo Künzler, Geschäftsführer von GLP. „Gerne sind wir auch in Zukunft ein Teil von ‚Weihnachten neu erleben‘.“
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(Quelle: Pressemitteilung)









