Follow-Me Track-iT für Reunion-Konzerttour von K3

Die ursprüngliche Besetzung der belgischen Popgruppe K3 ist für eine Reihe von Konzerten in Belgien und den Niederlande auf die Bühne zurückgekehrt.

Die Tournee erstreckt sich über die Jahre 2025 und 2026 und endet im Juni dieses Jahres. Mehr als 700.000 verkaufte Tickets markieren einen neuen Maßstab für die Produktion. Gleichzeitig wurde der bisherige Zuschauerrekord in Belgiens größter Indoor-Arena, dem AFAS Dome (ehemals Sportpaleis), übertroffen. Im Zentrum des Lichtdesigns steht das Performer-Tracking-System Follow-Me Track-iT, bereitgestellt von Painting with Light.

Die Gruppe K3 wurde ursprünglich von Karen Damen, Kristel Verbeke und Kathleen Aerts gegründet und von Studio 100 betreut. Mit eingängigen, familienfreundlichen Pop-Songs erreichte das Trio in Belgien und den Niederlanden große Bekanntheit. Vor mehr als 16 Jahren zog sich die ursprüngliche Besetzung zurück; in der Folge übernahmen neue Generationen die Rollen bei K3. Die Reunion der Originalmitglieder stößt nun auf große Resonanz. Viele Fans, die mit der Band aufgewachsen sind, besuchen die Konzerte in großer Zahl. Neben Terminen im AFAS Dome umfasst die Tour auch mehrere Shows im Rotterdam Ahoy und erreicht insgesamt 45 Auftritte.

Umfangreiche Produktionsausstattung

Studio 100 setzte für die Tour auf eine umfangreiche Produktionsausstattung. Zum Konzept gehören eine Live-Band, ein großes Ensemble von Tänzerinnen und Tänzern, eine über 30 Meter breite Bühne sowie großflächige LED-Installationen. Dazu zählen auch eine dreidimensionale „K“- und „3“-Struktur, vollständig aus LED-Panels aufgebaut und beweglich über die Bühne geführt. Für Licht und Rigging war PRG verantwortlich. Das Follow-Me Track-iT-System wurde von Painting with Light bereitgestellt. Die kreative und technische Gesamtplanung leitete Luc Peumans, Lighting Designer und Gründer des Unternehmens. Arthur Claesen war als Follow-Me-Techniker im Einsatz, Jeroen Opsteyn und Tibo Spiessens arbeiteten als Lighting Programmer. Sam Peumans und Dries Vandormael übernahmen die Follow-Me-Operation.

Track-iT-Einsatz

Der Umfang des Track-iT-Einsatzes war entsprechend groß: Mehr als 100 Scheinwerfer waren mit dem System verbunden, bei insgesamt rund 1.300 installierten Fixtures. Etwa 34 Track-iT-Anker wurden über die Bühne verteilt. Die drei Künstlerinnen trugen jeweils Track-iT-Tags, die ihre Position während der gesamten Show erfassten – auch in einer Sequenz, in der sie auf einer fliegenden Bühne vom Hauptpodium über das Publikum bis zum Front-of-House-Bereich bewegt wurden. Die Positionsdaten des Flug-Systems über PosiStageNet (PSN) wurden direkt in das Follow-Me-System integriert.

„Die Ausrichtung und Kalibrierung der Scheinwerfer verlief sehr reibungslos. Mit der Möglichkeit, Presets direkt am Lichtpult zu erstellen und in das Follow-Me-System zu übertragen, funktionierte der Ablauf sehr zuverlässig“, sagt Peumans. „Wenn das System einmal korrekt eingerichtet ist, arbeitet es stabil. In meiner Wahrnehmung ist es sogar konstanter als ein klassischer Follow-Spot-Operator. Der große Vorteil liegt darin, dass sich das Lichtdesign szenenweise in die Gesamtshow integrieren lässt. Man kann für jeden Song gezielt den passenden Scheinwerfer und die richtige Position auswählen.“

Hohe Zahl an Kostümwechseln

Eine besondere Herausforderung stellte die hohe Zahl an Kostümwechseln dar. Die Künstlerinnen wechselten etwa alle drei Songs ihre Outfits. Daher war eine enge Abstimmung mit der Kostümabteilung erforderlich, um die Track-iT-Tags effizient zu integrieren. „Die Künstlerinnen sollen sich damit wohlfühlen, deshalb darf es für sie keine zusätzliche Belastung sein“, erklärt Peumans. „Dank eines gut abgestimmten Teams konnten wir die schnellen Wechsel organisieren und die Tracker integrieren. Tracking erfordert hinter den Kulissen ein eigenes Maß an Koordination und Aufmerksamkeit.“

Auch komplexe Bühnensituationen ließen sich mit dem System umsetzen. In einer Szene sitzen alle drei Performerinnen auf der großen 3D-„3“, während sich das Element in Richtung Bühnenmitte und Publikum bewegt. „Selbst in solchen Situationen funktioniert das Tracking zuverlässig“, so Peumans.

Mit Blick auf die generellen Vorteile der Technologie ergänzt er: „Für mich bedeutet das System vor allem mehr kreative Möglichkeiten. Es arbeitet stabil und wird bereits in verschiedenen langfristigen Produktionen eingesetzt. Gleichzeitig kann sich auch der Personalbedarf bei Follow-Spots reduzieren. Es geht dabei nicht nur um Ersatz, sondern darum, neue gestalterische Optionen zu eröffnen.“

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(Quelle: Pressemitteilung)

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