Beim ELBJAZZ 2026 setzte der Eventtechnik-Dienstleister Sound Linear auf ein vollständig aus NEXO-Komponenten bestehendes Beschallungssystem.
Die Installation musste den akustischen Herausforderungen des Blohm+Voss-Werftgeländes mit reflektierenden Gebäudefassaden und wechselnden Windverhältnissen gerecht werden.
Das ELBJAZZ Festival findet jährlich auf dem Gelände der Blohm+Voss-Werft im Hamburger Hafen statt. Mehrere Bühnen bieten ein Programm mit nationalen und internationalen Jazz-Acts sowie genreübergreifenden Künstlern. 2026 gehörten unter anderem Snarky Puppy, Tom Jones, Jamie Cullum und Greentea Peng zum Line-up.
Für die Beschallung der Hamburg Stage war der Veranstaltungstechnik-Dienstleister Sound Linear aus Paderborn verantwortlich. Zum Einsatz kam ein vollständig auf NEXO basierendes Beschallungssystem für Front-of-House und Monitoring.
Simulation zur Optimierung der Schallausbreitung
Das industrielle Umfeld der Werft stellte besondere Anforderungen an die Beschallungsplanung. Große Gebäude und reflektierende Fassaden beeinflussen die Schallausbreitung, weshalb Sound Linear gemeinsam mit NEXO im Vorfeld eine Simulation der akustischen Bedingungen erstellte.
Philipp Bock, PA Systems Engineer bei Sound Linear, erläutert: „Grundsätzlich befinden wir uns hier auf einem Industriegelände mit großen Gebäuden und teilweise anspruchsvollen Oberflächen. Deshalb müssen wir insbesondere die Reflexionen kontrollieren. Gemeinsam mit NEXO haben wir eine Simulation erstellt, um die Schallausbreitung über das Gelände zu analysieren.“
Für das Hauptsystem fiel die Wahl auf NEXO GEO M10 Line-Array-Module in Kombination mit LS18-Subwoofern. Die Nahfeldabdeckung übernahmen NEXO P8-Lautsprecher.
Nach Angaben von Bock eignet sich das GEO-M-System aufgrund seiner kompakten Bauweise und seiner vielseitigen Einsatzmöglichkeiten sowohl für Jazz- und Rockproduktionen als auch für Sprachbeschallung oder als Outfill-System bei Großveranstaltungen.
Monitoring mit NEXO P12
Auch im Monitorbereich kamen ausschließlich NEXO-Lautsprecher zum Einsatz. Monitor-Mischer Arthur Koll betreute zehn Monitormischungen über insgesamt zwölf NEXO P12-Monitore mit 60° × 60°-Horn.
Als besondere Herausforderung bezeichnete Koll das Bühnendach, dessen reflektierende Eigenschaften eine gezielte Ausrichtung der Monitore erforderlich machten. Die enge Abstrahlcharakteristik habe dabei zu einer kontrollierten Schallverteilung beigetragen.
Verstärkung und Mischsystem
Die Signalverarbeitung und Verstärkung erfolgte über NEXO NXAMP Powered TD Controller, die per Dante-Netzwerk eingebunden wurden. Für den FOH-Mix kam ein Yamaha DM7 zum Einsatz, während das Monitormonitoring über ein Yamaha Rivage PM5 realisiert wurde.
Das GEO-M-System einschließlich der Verstärkertechnik wurde von M.A.S. Service aus Buchholz geliefert und eingerichtet. Die Monitortechnik stellte der NEXO-Rentalpartner IT’s A BIRD aus Ottersberg bereit.
FOH-Tontechniker Christian Mayntz bewertet den Einsatz des Systems positiv: „Wir haben dieses System gewählt, weil es sich besonders für Jazz und akustische Instrumente eignet. Vor allem die Klarheit, die Durchsetzungsfähigkeit und die natürliche Klangwiedergabe waren für uns entscheidend.“
Mit Blick auf den Festivalauftakt ergänzt er: „Die ersten Auftritte haben bereits gezeigt, dass das Publikum die Darbietungen aufmerksam verfolgt und lange vor der Bühne bleibt.“
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(Quelle: Pressemitteilung)







