Die Counting Crows tourten im Sommer 2025 mit ihrer „The Complete Sweets! Tour“ durch Nordamerika. Dabei kam ein Follow-Me System zum Einsatz.
Die Konzertreihe begleitete das Album Butter Miracle: The Complete Sweets! und führte die Band unter anderem nach Nashville, Boston, New Orleans und Las Vegas. Im Zentrum des Lichtdesigns stand das manuelle Performer-Tracking-System Follow-Me 3D, das vom Dienstleister Upstaging bereitgestellt wurde. Für das Lichtdesign zeichnete Conner Ostrowski von Wide Open Productions verantwortlich. Auf die Nordamerika-Tour folgte eine Europa- und UK-Tournee.
Ostrowski arbeitete erstmals mit der Band zusammen und stellte fest, dass die dynamischen, multiinstrumentalen Performances ein entsprechend flexibles Lichtkonzept erforderten. „Die Band – insbesondere Adam Duritz – arbeitet stark performativ, und die Musiker wechseln zwischen verschiedenen Instrumenten. Das Licht folgt diesen Wechseln auf der Bühne“, so Ostrowski. Ziel sei es gewesen, eine visuell prägnante, zugleich aber rockorientierte Lichtästhetik zu entwickeln.
Das Konzept wich bewusst von klassischen Follow-Spot-Lösungen ab. In Zusammenarbeit mit Chris Lose wurde das System frühzeitig als integraler Bestandteil des kreativen Designs geplant. Die Programmierung übernahmen John Weston, Mike Gionfriddo und Scott Huggins. Als Follow-Me-Technikerin begleitete Hannah-Grace Harper die Tour.
Das System
In das System waren täglich zahlreiche Scheinwerfer integriert, darunter Robe iForte LTX, Elation Proteus Brutus, Robe iPointe sowie Chroma-Q Color Force II 48.
Eine zentrale Funktion war die Proximity Control, die insbesondere bei häufigen Positionswechseln der Musiker auf der Bühne relevant ist. Das System passt die Beleuchtung automatisch an die Bewegungen an, ohne dass manuelle Eingriffe erforderlich sind.
Die Flexibilität des Systems ermöglichte zudem eine variierende Zuordnung von Scheinwerfern pro Song. Anstelle fester Lichtzuweisungen wurden unterschiedliche Fixture-Gruppen je nach Song dynamisch gesteuert. Dies erlaubte eine differenzierte Anpassung an musikalische Abläufe.
Durch den Einsatz leistungsstarker Geräte blieb die volle Funktionalität der Scheinwerfer auch im Tracking-Betrieb erhalten, einschließlich Farbwechseln, Gobos und Animationseffekten. So konnten visuelle Effekte sowohl auf der Bühne als auch im Publikumsraum umgesetzt werden.
Die technische Umsetzung durch Upstaging wurde im Verlauf der Tour als effizient beschrieben, insbesondere im Hinblick auf Anpassungen im laufenden Betrieb. Das System trug dazu bei, Arbeitsabläufe im Touring-Alltag zu strukturieren.
Rückblickend hebt Ostrowski hervor, dass der Einsatz von Follow-Me die Steuerung kreativer Prozesse im Lichtdesign unterstützt und neue gestalterische Möglichkeiten im Live-Bereich eröffnet.
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(Quelle Pressemitteilung)





