770 GLP JDC Hybrid-Scheinwerfer beleuchten Formel 1 Grand Prix und Fan-Zonen

Eine der bislang größten Einzelanwendungen von GLP LED-Scheinwerfern kam Ende vergangenen Jahres beim Formel 1 Grand Prix in Las Vegas zum Einsatz.

Insgesamt 770 Hybrid-Scheinwerfer der JDC Serie sorgten entlang der Strecke, im Paddock und in den Fan-Zonen der Stadt für eine aufsehenerregende Beleuchtung.

Das in Los Angeles ansässige Kreativunternehmen DX7 Design, das die Veranstaltung seit ihrer Premiere im Jahr 2023 begleitet, setzte 270 JDC2 IP Hybrid-Strobes – geliefert von PRG – sowie weitere 500 JDC Burst 1 ein. Der Aufgabenbereich des Teams ging in diesem Jahr weit über die Ausstattung von Startaufstellung und Boxengasse hinaus und erstreckte sich über ein weit verzweigtes Netzwerk im gesamten Stadtgebiet.

Unter der Leitung von CEO Tom Sutherland entwickelte DX7 ein umfassendes Gestaltungskonzept, das sich von Rennstrecke und Paddock bis in sechs dezentrale Fan-Zonen ausbreitete.

Stärker Richtung Entertainment

„Mit Emily Prazer als neue Race-CEO sollte das Event stärker in Richtung Entertainment entwickelt werden – bei unverändertem Budget für Licht, Audio und Video“, erläutert Sutherland. „Ziel war es, die Formel 1 emotionaler und erlebnisorientierter zu inszenieren. Wir erhielten im Grunde eine freie Gestaltungsfläche, um ein Konzept für die gesamte Stadt zu entwickeln – eine Mischung aus Motorsport-Event und Festival.“

Die Hybrid-Scheinwerfer von GLP bildeten dabei die technische Basis für zahlreiche Showelemente, darunter Fahrerpräsentationen, Siegerehrungen und die Inszenierung der Fan-Zonen selbst.

Farbverläufe & Strobe-Effekte

Die 270 JDC2 IP positionierte DX7 entlang der Front des F1-Paddocks. Hier erzeugten sie Farbverläufe sowie Strobe-Effekte und projizierten das F1-Logo – sowohl für das Live-Publikum als auch für die weltweite TV-Übertragung. Die Darstellung des Logos gehörte laut Sutherland zu den visuellen Highlights. Über die integrierte NDI-Schnittstelle konnten Videoinhalte direkt auf die RGB Pixel Plate der Geräte gestreamt werden, ergänzt durch die Nutzung der integrierten DigiFX-Effektbibliothek.

Zusätzlich verteilte DX7 insgesamt 500 JDC Burst 1 entlang der Strecke und in den Fan-Zonen, um für verschiedene Sponsoren jeweils eigene visuelle Themenwelten zu schaffen – etwa Grün für Heineken oder Magenta für T-Mobile. Alle 15 Minuten wurden neue Cues und Showmomente ausgelöst. Herzstück des JDC Burst 1 ist eine segmentierbare weiße High-Power Strobe Line, flankiert von RGBW LED-Plates mit insgesamt 48 Segmenten aus jeweils 5 × 5 Pixeln, die eine hohe Lichtleistung bieten.

Formel 1 Logo als Argument

Zur Wahl der Geräte erklärt Tom Sutherland: „Wir haben den JDC2 IP erstmals bei den Video Music Awards eingesetzt. Als wir dem Formel 1 Team zeigten, dass sich ihr Logo direkt auf dem Scheinwerfer ausgeben lässt, war die Begeisterung sofort spürbar.“

Die JDC Burst 1 erwiesen sich zudem als ideal für die extremen Wetterbedingungen mit Starkregen und Hagel. Dank ihrer Helligkeit behaupteten sie sich selbst vor der intensiven Lichtkulisse des Las Vegas Strip.

„Wir mussten gegen die massive Umgebungshelligkeit des Strip bestehen, damit das Event auch visuell präsent blieb“, so Sutherland. „Gleichzeitig war IP-Schutz zwingend erforderlich. Trotz der schwierigen Bedingungen hatten wir kaum Ausfälle – alle GLP Geräte arbeiteten durchgehend zuverlässig und ohne einen einzigen Defekt.“ Lediglich die langen Kabelwege stellten ein potenzielles Risiko gegenüber der Witterung dar.

Die Crew

Unterstützt wurde Tom Sutherland von seinen DX7-Kollegen James Coldicott (COO), Harry Forster (President) und Hunter Selby (Senior Associate Designer). Die Lichtprogrammierung übernahm Chris Fernandez, der das System von drei vernetzten grandMA3 Full-Size Konsolen aus steuerte. Sämtliche GLP Scheinwerfer liefen im maximalen Pixelmodus, um die volle visuelle Wirkung zu erzielen.

Rückblickend beschreibt Sutherland das Projekt als die vermutlich größte temporäre Kombination aus Video-, Licht- und Netzwerktechnik, die jemals von einer zentralen Steuerposition aus betrieben wurde – zugleich das bislang umfangreichste Projekt von DX7 Design.

„Ausmaße und Wetter waren die größten Herausforderungen. Es brauchte ein hochspezialisiertes Team, um dieses System zu entwickeln und umzusetzen. Trotz zahlreicher Beams am Himmel gab es glücklicherweise keine Einschränkungen durch die Luftfahrtbehörden. Insgesamt war die Veranstaltung ein voller Erfolg, und die Formel 1 Organisation zeigte sich begeistert vom neuen visuellen Erscheinungsbild.“

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