Für die zweiminütige Inszenierung zeichnete sich Lighting Designer Ed Warren verantwortlich. Gesteuert wurde die Show über eine ChamSys MagicQ MQ250M Stadium Console.
Kontroverse Diskussionen gehören zu intensiven Spielen der Premier League fast ebenso wie Tore und Zweikämpfe. Auch beim 2:1-Sieg von Arsenal FC gegen Chelsea FC am 3. Februar wurde darüber debattiert, ob der Siegtreffer von Jurriën Timber wegen eines möglichen Fouls hätte aberkannt werden müssen. Während Fans darüber weiterhin diskutieren, herrscht über einen Punkt weitgehend Einigkeit: Die Pre-Match-Lichtshow im Emirates Stadium setzte einen eindrucksvollen Auftakt für das Spiel.
Warren entwickelte ein Konzept mit mehreren visuellen Ebenen, das er zunächst mithilfe der Visualisierungssoftware Capture (lighting design software) plante. „Mit dem Aufbau der Musik wollte ich eine mehrdimensionale Show gestalten, die den Raum verändert“, erklärt er. „Mein Ziel war es, das Publikum in Farbe zu tauchen, ohne zu blenden. Gleichzeitig wollte ich ein Raster aus Lichtlinien über dem Spielfeld erzeugen – etwas, das in diesem Stadion zuvor noch nicht umgesetzt wurde. Zusätzlich plante ich einen Suchscheinwerfer-Effekt in den Himmel sowie Strobe-Effekte an der inneren Dachkonstruktion.“
Technische Umsetzung
Die technische Umsetzung erfolgte mit Equipment des britischen Produktionsunternehmens Zeal. „Das Team des Clubs hat das Projekt von Beginn an in allen Bereichen unterstützt“, sagt Warren. „Das erleichtert die Umsetzung bei Produktionen dieser Größenordnung.“ Er verweist zudem auf die Zusammenarbeit mit den Zeal-Mitarbeitern Woody, Steve und John sowie deren Crew – Holly, Mitch, John, Caleb und Lewis – ebenso wie auf die Unterstützung durch Vertreter von Arsenal, darunter Mikel Arteta, Gabriel Heinze und Kai Havertz.
Kabellose Programmierung
Bei der Programmierung nutzte Warren zahlreiche Funktionen der ChamSys MagicQ MQ250M, darunter die hohe Kanal-Kapazität sowie verschiedene Playback-Modi und Encoder. Eine zentrale Rolle spielte für ihn jedoch die Möglichkeit, das System drahtlos über eine App zu programmieren.
„Diese Freiheit war sehr wertvoll“, erklärt Warren rückblickend. „Ich konnte mit einem iPad auf dem Spielfeld stehen, mit der MQ250M verbunden, und die Perimeter-Scheinwerfer ausrichten. Dadurch ließen sich die Lichtlinien sehr präzise einstellen.“
Bereits vor dem Aufbau vor Ort hatte Warren seine Renderings in Capture erstellt und direkt über die MQ250M gesteuert. „Zunächst habe ich alle Elemente in der Visualisierung angelegt, anschließend die ChamSys-Konsole verbunden und das Patch importiert“, erläutert er. Nachdem er vom Lieferanten ein MVR-File erhalten hatte, wiederholte er den Prozess mit exakten Positions- und Ausrichtungsdaten der Scheinwerfer.
„Bei Projekten wie diesem zeigt sich der Wert dieser Flexibilität“, so Warren. „Man kann die Planung sehr detailliert vorbereiten und vor Ort effizient umsetzen.“
Mehr über die eingesetzte Konsole erfahrt ihr unter: chamsyslighting.com
(Quelle: Pressemitteilung)







