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Personalvor 4 Monaten

Arbeiten auf der Mein-Schiff-Flotte

Interview mit Dominik „Domme“ Martin

Dieser Beitrag wird präsentiert von: sea chefs
Gearbeitet wird mit äußerst hochwertigem Equipment.
Gearbeitet wird mit äußerst hochwertigem Equipment.

Wie kommt man dazu, auf einem Kreuzfahrtschiff zu arbeiten? In diesem Interview mit Dominik  Martin berichtet er von seinem Weg auf hohe See – das Interview erschien ursprünglich in der Zeitschrift EVENT Rookie.

Seit wann arbeitest du schon an Bord der Mein Schiff-Flotte und wie kam es zu der Entscheidung?

Dominik Martin: Seit 2018 arbeite ich nun an Bord der Mein Schiff-Flotte. Ich war damals bereits sieben Jahre in einem Bürojob tätig, der mich nicht wirklich erfüllt hat, mir aber mein privates Leben als Musiker auf Tour ermöglicht hat. Die Entscheidung, etwas ganz anderes zu machen, kam teils schleichend, teils auf einen Schlag. Ich wusste bereits lange, dass es nicht bei diesem Bürojob bleiben kann, dass ich eine neue Herausforderung benötige, einfach alles hinter mir lassen und einen Neuanfang wagen möchte.

Irgendwann Ende 2017 kam dann der Tag. Ich bin morgens aufgewacht und habe beschlossen, heute ändert sich etwas! Ich habe also am selben Tag noch meinen Job gekündigt und mich für eine Stelle beworben. Ich hatte bereits schon einiges vom Arbeiten und Leben an Bord gehört, da auch Freunde von mir an Bord der Mein Schiff-Flotte gearbeitet haben und ich mir dachte „genau das will ich auch!“

Kurze Zeit später war ich für ein Vorstellungsgespräch in Berlin und drei Monate später in meinem ersten Vertrag auf der Mein Schiff 4.

Der Schnürboden der Schiffsbühne würde so manches Theater vor Neid erblassen lassen.

Der Schnürboden der Schiffsbühne würde so manches Theater vor Neid erblassen lassen.

In welcher Position hast du damals angefangen und als was arbeitest du jetzt?

Dominik Martin: Ich bin quasi als Quereinsteiger zur Company gekommen. Meine Vorkenntnisse in der Eventbrache hatte ich durch die Mischung aus meiner damaligen Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme,die eigene Erfahrung als Musiker auf Tour, sowie ein paar kleineren Jobs als Tontechniker. Nach dem Vorstellungsgespräch und einem kleinen Einstellungstest habe ich dann die Chance bekommen, mich als Allround Technician zu beweisen. Seit Anfang 2020 arbeite ich nun als Technischer Leiter hier an Bord.

Man kann sich also im Lauf der Zeit auch „hocharbeiten“?

Dominik Martin: Absolut. Ich habe als Allrounder angefangen, habe mehrere Techniker-Positionen durchlaufen und bin nun der Technische Leiter hier an Bord. Ich würde also sagen „ja,
man kann sich hier hocharbeiten, wenn man sich ordentlich ins Zeug legt.“ Geschenkt wird einem nirgendwo etwas, aber gefördert wird man hier definitiv.

Was genau machst du auf einem Kreuzfahrtschiff als Technischer Leiter?

Dominik Martin: Als Technischer Leiter an Bord bin ich verantwortlich für die komplette Technik des Entertainment-Departments, sowie die reibungslose Durchführung aller Shows und Veranstaltungen. Das mache ich natürlich nicht alleine, sondern habe ein großartiges Techniker-Team, bestehend aus Licht-, Audio-, Bühnen- und Broadcasttechnikern, die mit mir zusammen all dies stemmen. Die Position des Technischen Leiters beinhaltet ebenso eine Reihe administrativer Aufgaben, wie die Planung, Umsetzung und Nachbereitung des Programms an Bord. Die Technik an sich liegt aber immer noch
im Vordergrund, was diesen Job zum genau richtigen für mich macht.

Auch Prüfungen gehören zum Aufgabengebiet von Dominik „Domme“ Martin.

Auch Prüfungen gehören zum Aufgabengebiet von Dominik „Domme“ Martin.

Mit welchem Equipment arbeitet ihr auf einem solchen Schiff?

Dominik Martin: Wir sind hier an Bord der Mein Schiff-Flotte wirklich auf einem super Stand der Technik. Wir arbeiten hier mit MA-Lighting Licht, DIGICO sowie Yamaha Audio- und Arthea Bühnenpulten und die generelle Technik, die zum Beispiel im Theater verbaut ist, sowie die komplette Bühnenmaschinerie sucht wirklich ihresgleichen.

Und wie sieht es mit dem Privatleben aus? Wir stellen es uns schwer vor, eine Partnerschaft eingehen zu können, wenn man immer auf den Meeren dieser Welt unterwegs ist.

Dominik Martin: Natürlich gibt es Einschnitte in das Private, wenn man für ein paar Monate auf den sieben Weltmeeren unterwegs ist und man bekommt nicht mehr alles mit, was Zuhause so
läuft. Dafür bekommt man aber unglaublich viele neue Eindrücke, Erfahrungen, entwickelt sich weiter, lernt neue Menschen, neue Länder, Orte und Kulturen kennen. Und das möchte ich auf keinen Fall mehr missen. Und zum Thema Partnerschaft: Ich habe meine Freundin hier an Bord kennengelernt. Seitdem wird seitens sea chefs
möglichst so geplant, dass wir unsere Verträge zusammen fahren. Mein Privatleben habe ich also immer mit dabei.

Wenn Dommes Story das Fernweh in dir geweckt hat, worauf wartest du dann noch? Hier findest du alle offenen Jobs im Entertainment an Bord der Mein Schiff-Flotte.

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