L-ISA-Premiere in Großbritannien

Mit ihrem bahnbrechenden L-ISA-Konzert im New Yorker Forest Hills Stadium schrieben alt-J in diesem Jahr bereits Live-Sound-Geschichte. Auf heimischem Boden ließen die UK-Indie-Rocker nun die nächste Premiere folgen: L-ISA Immersive Hyperreal Sound in der Royal Albert Hall in London.

Dank des immersiven Audiosystems konnten alt-J-Fans ihren Idolen an den letzten beiden Terminen ihrer Welttournee in der weltberühmten Konzerthalle so nah sein wie noch nie und komplett in das 360°-Klangerlebnis aus himmlischen Harmonien und brachialen Soundeffekten eintauchen.

Für Lance Reynold, FOH bei alt-J, gibt es keine bessere Kombination als L-ISA und die „faszinierenden Klangbausteine und Effekte“ in den Songs der Band. Indem Lance diese charakteristischen Elemente prominent in seinem 360°-Mix platzierte, konnte das Publikum den Unterschied zwischen einer herkömmlichen Stereo-Beschallung und dem Gefühl, komplett von der Musik umgeben zu sein, mehr als deutlich wahrnehmen:

„Spektakulär, perfekt, hypnotisierend, gewaltig, umfassend“ waren nur einige der Adjektive, mit denen die Zuschauer versuchten, das einzigartige Erlebnis zu beschreiben. Einer der Besucher sprach gar vom „besten Live-Sound, den ich je gehört habe“. Ein anderer stimmte ein: „Besser geht es nicht.“ Auch die anwesende Musikpresse war begeistert. Der Evening Standard bewertete die Show mit außergewöhnlichen 5 Sternen und berichtete von einem erinnerungswürdigen L-ISA-Moment: „Als der Synthesizer-Pulsschlag bei ‚Hunger Of The Pine’ einsetzte und sich durch den Raum bewegte, sah man, wie sich die Köpfe der Zuschauer in alle Richtungen drehten.” Der Telegraph hob den atemberaubenden Kinderchor im Crescendo-Part des Songs ‚Pleader’ hervor und urteilte kurz und knapp: „So klingt die Zukunft“.

FoH-Engineer Lance Reynold bei der Arbeit © Jan Bruhnke

Das L-ISA Scene-System in der Royal Albert Hall bestand aus fünf Arrays – drei zentralen Hangs aus jeweils 12x K2 und 3x Kara sowie zwei seitlichen 16er-Kara-Arrays. Hinter den K2-Arrays flogen die Experten von Rat Sound, die bereits seit Jahren mit alt-J auf Tour sind, zwei Sub-Arrays mit je 4x KS28. Als Extension-System fungierten zwei 12er-Kara-Hangs, während zwei Side-Arrays mit je 10x Kara die zusätzliche Abdeckung der äußeren Zuschauerbereiche übernahmen. Neben je zwei ARCS II links und rechts der Bühnenkante sorgten zwei ARCS Wide als Frontfill sowie 3x X8 pro Seite als weitere Fillsysteme für die umfassende Nahfeldabdeckung. Vier SB18 unterhalb der Bühne sorgten zudem für ausreichend Low-end in den ersten Reihen. Das Surround-System bestand aus zehn Syva-Systemen entlang der Galerie (Ebene 5) sowie zehn X12, die gleichmäßig am unteren Balkon-Gelände der umlaufenden Ränge verteilt wurden und als Delay-Ring für die Syva-Surroundsysteme fungierten.

„Tourneen spielen für Bands eine immer wichtigere Rolle“, erläutert Gus Unger-Hamilton, Keyboarder von alt-J. „Mittlerweile denken wir bereits beim Komponieren, wie wir den Song live optimal abbilden können. Dank L-ISA wissen wir nun, was möglich ist.“

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