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vor 3 Monaten

Gunnar Loose: Licht für die Beatsteaks in der Waldbühne

Halogenlicht und eine Reminiszenz an die Rockdesigns der 80er Jahre

Auch die Fans hatten ihren Anteil am Lichtdesign. | © Markus Wilmsmann

„Wenn wir Gas geben, musst Du nicht oben auch noch mitblinken“ – so erinnert sich Lichtdesigner Gunnar Loose von Revolution Lights an ein Gespräch mit Beatsteaks-Sänger Arnim Teutoburg-Weiß.

Und damit ist auch Gunnars Herangehensweise bei seiner Zusammenarbeit mit den Beatseaks ganz gut beschrieben: Es gibt keinerlei Movinglight-Fahrten und auch Spotlights werden beim Konzert in der Waldbühne nur in Form von vier Martin MAC Axiom eingesetzt, um eine Spiegelkugel zu beleuchten.

Das Design ist gepägt von Halogenlicht: Satte 68 Vari*Lite VL500 sind im Dach verbaut, mit denen Gunnar Loose Lichtstimmungen erzeugt. Auch die Traversen unterscheiden sich vom gängigen Front/Mid/Backtruss-Prinzip, angelehnt an die Parkannen-Schlachten der 80er Jahre hängen sie in einem nach vorne offenen U und einem Viereck über der Band. Es war gar nicht so einfach, die altehrwürdigen Vari*Lite VL500 in ausreichender Stückzahl zu bekommen, wie er im Video berichtet.

GLP X4 Bars für drei Kabukis und einen Theatervorhang

Der Vintage-Look wird noch unterstützt durch elf 2kW-Stufenlinsen von DeSisti. Ansonsten arbeitet Gunnar Loose wie üblich mit mehreren Kabukis sowie einem roten Vorhang als Backdrop. Die Kabukis werden mit zwei Reihen X4 Bars von GLP angestrahlt. Und das sind auch die einzigen LED-Scheinwerfer, die bei dieser Produktion zum Einsatz kommen.

Und natürlich jede Menge Blinder, die auch an den Delay-Towern angebracht sind und die atemberaubende Atmosphäre der Berliner Waldbühne exzellent zur Geltung bringen.

Und er verfolgt diese Ästhetik auch weiterhin: Für die kommenden Festivalshows hat Gunnar Loose sämtliche Spotlights aus dem Rider gestrichen, neben den Kabukis kommt nur noch die „rote Linie“ mit ins Gepäck, die sich über die Backlinge der Band schlängelt.

Wie immer bei Gunnar Loose sorgten Geräte von MDG für Haze, als technischer Dienstleister war Complete Audio aus Berlin vor Ort.

Links:

 

 

Markus Wilmsmann
vor 3 Monaten


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