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Schallwerk Audiotechnik justiert das CODA Audio System im Bierhübeli

Bierhübeli Bern entscheidet sich für das CODA Audio N-RAY System © Schallwerk Audiotechnik

In der Schweiz ist das erste CODA Audio N-RAY System installiert worden: das Berner Kulturlokal Bierhübeli hat sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren für das neuste Line-Array von CODA Audio entschieden.

Der Einbau erfolgte planmäßig im Juli durch einen vom Bierhübeli beauftragten Integrator, die Feuertaufe absolvierte das System Anfang August mit der Zürcher Indie-Folk-Band Black Sea Dahu bravourös.

Herzstück des neuen Systems im Bierhübeli ist das N-RAY Line Array von CODA Audio: 12 Stück pro Seite inklusive je 2x SCN-F 1×15“ Sensor Sub/LowMid Erweiterung bilden das Hauptarray. Unter der Bühne werkeln 12x SCV-F 1×18“ Sensor Subs und liefern das Fundament im unteren Bereich des Spektrums. Dazu gibt es noch N-APS Infills für den Nah-Bereich vor der Bühne und HOPS8i als Delays für den Balkon. Mithilfe der CODA Simulations Software ‚System Optimiser‘ konnte das Design minutiös geplant und abgestimmt werden.

CODA Audio setzt sich durch

Bis zum erwähnten ersten Konzert von Black Sea Dahu auf dem neuen System hat das Bierhübeli mehrere Jahrzehnte mit Konzerten nationaler und internationaler Künstler*innen, Events und Comedy Acts die helvetische Kulturlandschaft maßgeblich mitgeprägt. Für das Berner Traditionslokal war klar, dass die Investition in ein neues PA-System gut überlegt, geplant und durchgeführt werden will, soll sie denn erfolgreich und zukunftsgerichtet sein.

Das Feld wurde anfänglich bewusst offengelassen, was eine große Zahl von eingereichten Offerten zur Folge hatte. Die verschiedenen Angebote wurden gesichtet und anhand gesetzter Kriterien auf eine überschaubare Anzahl Bewerber reduziert, die dann ihr Konzept dem Evaluationsteam des Bierhübeli in einer Präsentation veranschaulichen durften.

Nach Shootout, Einbau und Einmessen des Systems waren alle sehr gespannt auf die Performance unter realen Bedingungen mit Live-Musik © Schallwerk Audiotechnik

Aus den daraus gezogenen Schlüssen resultierte ein finales Shootout von drei verbliebenen Bewerbern. Dieses erfolgte mit Musik ab Konserve und einer routinierten Live-Band, sowie einer kurzen Lesung mit Headset. Dieses Auswahlverfahren ging an zwei Abenden vor handverlesenem Publikum, der Leitung und Mitarbeitern des Bierhübeli, internen und externen Techniker*innen sowie eingeladenen Musiker*innen und Produzent*innen über die Bühne. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten, mussten alle einen sorgfältig kreierten Fragebogen ausfüllen; das Resultat wurde den Ergebnissen des Evaluationsteams ergänzt.

Schallwerk Audiotechnik übernimmt Zonenmanagement

Für das Team von Schallwerk Audiotechnik war das Bierhübeli keine Unbekannte. Nach einer Besichtigung und Gesprächen mit dem Evaluationsteam wurde als erstes intern das Konzept erarbeitet. Die Herausforderung der Location bestand darin, die Asymmetrie des Raumes mit seinen kritischen Zonen mit den Vorgaben der Ausschreibung ein Einklang zu bringen. Die Bühne ist eine klassische Guckkasten-Bühne mit Portal links und rechts, dazu gibt es einen Balkon hinten und rechts im Saal, mit einer nicht zu vernachlässigenden rund 140cm hohen Brüstung.

Software-Simulation des CODA Audio Soundsystems © Schallwerk Audiotechnik

Wie alle CODA Audio Line Arrays bietet auch das N-RAY die Möglichkeit, die passenden Sub- und LowMid Extender (hier die SCN-F) auch innerhalb der Lautsprecher-Zeile einzubauen und so einen Beamsplit zu ermöglichen. Dabei bleibt die Kopplung in den Low und Lowmids über die ganze Länge des Array erhalten, nur der Höhenanteil wird dort ausgespart, wo die Balkonbrüstung lästige Reflektionen verursachen würde. Mittels Software-Simulation wurde das Array durch die entsprechende Winkelung präzise auf die räumlichen Gegebenheiten im Bierhübeli abgestimmt.

Sorgfältige Arbeit des Bierhübeli Teams bei der Evaluation und die präzise Planung des CODA Audio N-RAY Systems zahlte sich aus © Schallwerk Audio

Weiter beinhaltet das Design auch eine selektive asymmetrische Winkelung in der Horizontalen, um oben und unter dem Balkon auf der rechten Seite mehr Direktschall zu geben als im linken Teil, wo eine Wand den Abschluss bildet. Die N-RAY Nummer 2 und 3 im Array SL öffnen nach aussen zum Balkon mit 60° statt 45° durch den Einsatz von asymmetrisch eingebauten Instafit Magnetic Couplern. Diese sorgen in Kombination mit dem symmetrischen Aufbau des Lautsprechers für höchste Phasenkohärenz aller Treiber im N-RAY und fungieren also nicht nur als Waveguide für den Höhenanteil. Das System verhält sich dadurch on-axis wie off-axis absolut kohärent ohne die üblichen Klang-Unterschiede im Spektrum. Den Bereich vor der Bühne versorgen 2x N-APS pro Seite und für den Balkon wurden noch zwei zusätzliche HOPS8 installiert. So ergibt sich ein System, welches fast keine unerwünschten Reflektionen im Raum anregt und in allen Zuhörerzonen für höchste Direktivität und Direktschall sorgt.

Weitere Informationen:


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