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Constellation System von Meyer Sound feiert 15-jähriges Jubiläum

JIExpo - Jakarta International Expo Theatre © Meyer Sound

Das 2006 eingeführte Constellation Raumakustiksystem von Meyer Sound feiert 15-jähriges Jubiläum. Das System war anfangs primär auf Kunst- und Kulturzentren ausgelegt und hat sich im Laufe der Jahre in einem immer breiteren Spektrum von Anwendungen etabliert.

„Constellation hat sich seinen hervorragenden Ruf einfach deshalb verdient, weil es so brillant funktioniert“, sagt John Pellowe, Constellation Project Director bei Meyer Sound. „Es wertet das Hörerlebnis sowohl für die Künstler als auch fürs Publikum auf. Weiterhin entsteht durch Constellation ein völlig klarer, natürlicher Klang, der mit den besten Konzertsälen der Welt vergleichbar ist. Weltweit führende Orchesterdirigenten wie Michael Tilson Thomas, Vladimir Spivakov, Kent Nagano und Rafael Payare sowie Musiker wie der Pianist Leif Ove Andsnes oder der Geiger Joshua Bell lieben das System. Denn Constellation ermöglicht es ihnen, ihre Musik immer in einer optimalen Umgebung zu hören. Und die Zuschauer schätzen es aus demselben Grund – obwohl sie sich des Constellation Systems und seiner wichtigen Rolle für das beeindruckende Erleben einer Aufführung meist gar nicht bewusst sind.“


Constellation bietet Flexibilität für ein breites Spektrum von Raumgrößen und Anwendungen, vom Jakarta International Expo (JIExpo) Theatre mit 2.500 Plätzen bis hin zum kleineren Kammer- und Experimentalkonzerten im Octave 9: Raisbeck Music Center der Seattle Symphony.

Meyer Sound Constellation für Universitäten und Firmen

Die akustische Flexibilität, die Constellation bietet, ermöglicht auch Lösungen für Anwendungen außerhalb der Welt der Musik. Im Bildungsbereich wird Constellation von Einrichtungen wie dem Maersk Tower, dem Forschungsgebäude der Universität Kopenhagen, oder dem schwedischen Karolinska-Institut für Medizin genutzt, um in großen Unterrichtsräumen und Hörsälen eine direktere und natürliche Kommunikation zwischen Studierenden und Lehrenden zu ermöglichen. Auch an der McMaster University in Hamilton, Ontario, und der Northwestern University in Illinois wird Constellation eingesetzt, um verschiedene akustische Umgebungen für die Erforschung des menschlichen Gehörs zu schaffen.

San Francisco Symphony SoundBox Eröffnungsfeier, 2014 © Meyer Sound

Weiterhin wurde Constellation zur Verbesserung der Unternehmenskommunikation in Auditorien wie z. B. bei Telstra in Australien und in Sitzungssälen wie bei der Jyske Bank in Dänemark eingesetzt. Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit, den Raum per Knopfdruck in einen Aufführungsort für Musikensembles umzuwandeln. Auch Restaurants entdecken jetzt die einzigartige Fähigkeit von Constellation, ein lebhaftes akustisches Ambiente zu schaffen und gleichzeitig ruhige, vertraute Gespräche zwischen den Gästen zu ermöglichen.

Die einzigartige Fähigkeit von Constellation, die Akustik eines jeden Raums zu verändern, ermöglicht es Architekten, Räume von Anfang an anders zu konzipieren, so John Pellowe. „Die Akustik eines Raums wird nicht mehr allein durch seine physische Struktur bestimmt“, stellt er fest. „Architekten können jetzt Räume mit einem geringeren Volumen entwerfen, ohne die Akustik zu beeinträchtigen. Das senkt nicht nur die Baukosten, sondern auch den langfristigen Energiebedarf. Immer häufiger finden wir neue Aufführungsräume, die von Anfang an mit Constellation geplant wurden, wie beispielsweise bei neuen Sälen in Norwegen, Estland und Indonesien.“

Jeder Raum wird zur Bühne

Laut Pierre Germain, Constellation Design Manager, kann das System nahezu jedes Gebäude in einen brauchbaren Aufführungsraum verwandeln. „National Sawdust in Brooklyn war genau das: eine Sägemehlfabrik“, bemerkt er. „SoundBox in San Francisco war ein Proberaum, und davor war es ein Lagerhaus. Akustikplaner erkennen zunehmend, dass ein Gebäude mit Constellation akustisch Dinge leisten kann, die vorher nicht denkbar waren, unabhängig davon, wofür es ursprünglich vorgesehen war.“

Telstra Auditorium in Australien © Meyer Sound

Laut Germain hat sich die Anzahl der Constellation Projekte in der Zeit seit der Pandemie noch einmal deutlich erhöht. „Es war eine lange Reise über die Jahre“, sagt er. „Wir lernen ständig dazu und finden immer noch Wege, die Systeme weiter zu verbessern und sie schneller fertigzustellen.“

Germain führt den hervorragenden Ruf von Constellation in der Branche auch auf den schlüsselfertigen Ansatz zurück, bei dem außer von Meyer Sound spezifizierten DPA Mikrofonen keine weiteren Hersteller herangezogen werden. „Es geht alles auf die Kernphilosophie von John Meyer zurück“, reflektiert er. „Wir können sehr gute Ergebnisse garantieren, weil wir fast alles selbst planen und einmessen.“

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